Kauf eines Grundstücks, Neubau eines Firmengebäudes

21. September 2012

Maschinenbauer/Vertriebsunternehmen aus NRW

Kauf eines Grundstücks, Neubau eines Firmengebäudes

Ein Unternehmen im Bereich Sondermaschinenbau und Zerspanungstechnik aus dem europäischen Ausland unterhält ein eigenständiges deutsches Vertriebsunternehmen. Dieses Unternehmen plant den Neubau eines Firmengebäudes, das mit  neuen Verwaltungsräumen dem gesteigerten Platzbedarf für die geplanten Neueinstellungen und einer perspektivischen Ausbaureserve plant.

Aufgabe des Beraters war es zunächst den geplanten neuen Standort nach finanzierungs-unterstützenden Zuschüssen („Geschenkten Geldern“) hin zu untersuchen. Der Berater der Fördermittel Plus GmbH recherchierte unverzügliche ein entsprechendes Förderprogramm des Landes NRW, der einen Neubau und die gleichzeitige Einstellung von Mitarbeitern in dieser Stadt mit Zuschüssen von bis zu 35% unterstützt. Diese Mittel werden einmalig nach entsprechender Belegung durch den Kunden ausgereicht. Nach einem ersten persönlichen Gespräch vom Kunden und dem Berater bei der vergebenden Stelle war klar, dass das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden sollte.

So wurde vereinbart, dass der Berater der Fördermittel Plus GmbH nicht nur diese Zuschüsse beantragen sollte, sondern auch die Nutzung von Fördermitteln für die Finanzierung des Restbetrags realisiert werden sollte.

Zu Beginn der Beratung wurde mit der Antragstellung des Zuschusses begonnen. Gleichzeitig wurde ein umfangreicher Businessplan vom Berater erstellt, der u. a. auch ein Rating des Unternehmens enthielt. So wurde klar, welche Konditionen für die gewünschten Darlehen realistisch sind und man so offensiv in die Bankgespräche gehen kann.

Von Seiten des Beraters wurde ein Finanzierungsmix angestrebt, der auch schlussendlich so mit der begleitenden Bank umgesetzt wurde. Dieser Mix besteht aus dem schon genannten Zuschuss – in diesem Fall 100.000 € – und der Aufteilung der Restsumme in Höhe von 600.000 € in zwei Darlehensformen. Ein Darlehen der NRW-Bank in Höhe von 500.000 € mit einer Laufzeit von 20 Jahren, einer Zinsbindung von 10 Jahren und 2 kostenfreien, tilgungsfreien Anlaufjahren, um nach der Errichtung des Neubaus noch genug Zeit – ohne Tilgungsdruck – zu haben, um einen reibungslosen Geschäftsablauf zu ermöglichen. Entscheidend bei diesem Darlehen ist die Zinssubventionierung durch die öffentliche Hand, so dass für unseren Kunden ein Zinssatz von 2,2% realisiert werden konnte. Der letzte Baustein stellte ein Hausbankdarlehen mit optionalen, uneingeschränkten und kostenlosen Sondertilgungsrecht für die restlichen 100.000 € dar. Hier konnte ein Zinssatz von 2,4% bei einer Laufzeit von 10 Jahren vom Berater vereinbart werden.

Um diese sehr guten Konditionen für den Kunden auszuhandeln setzte der Berater auf eine „mehrgleisige“ Strategie und empfahl, Gespräche mit mehreren Banken zu führen. So konnten die Angebote der Banken verglichen werden und es stellte sich schnell heraus, dass es deutliche Unterschiede in den Angeboten gab, so dass die entscheidenden Gespräche mit der „besten“ Bank – begleitet durch den Berater der Fördermittel Plus GmbH – geführt werden konnten und auch schnell zum Abschluss gebracht wurden.

Mittlerweile ist der erste Spatenstich auf dem neuen Grundstück gemacht und die ersten Mitarbeiter wurden bereits eingestellt.

Unternehmensnachfolge für Handwerksbetrieb

05. September 2012

Ein Handwerksbetrieb in Westdeutschland beauftragte uns Ende des Geschäftsjahres 2011 eine Unternehmensnachfolge über öffentliche Fördermittel zu finanzieren.

Der Übernahmepreis betrug 300.000 €, finanziert werden sollten der Geschäfts-und Firmenwert und das Anlagevermögen.

Die Firmennachfolge übernimmt ein Verwandter im zweiten Grad. Dieser übernimmt die bestehenden Verbindlichkeiten bzw. die Forderungen des Veräußerers und wird das Unternehmen mit dem am Markt eingeführten Firmennamen weiterführen.

Alle bestehenden Arbeitsverhältnisse wurden dem Nachfolger übernommen.

Unser Fördermittelberater hatte die Aufgabe, eine Fremdfinanzierung über die Förderinstitute des entsprechenden Bundeslandes und des Bundes zu gestalten.
Die einzusetzenden Fördermittel sollten den größtmöglichen Vorteil realisieren aus:
- Laufzeit
- tilgungsfreien Anlaufjahren
- den besten Zinssatz
- Haftungsfreistellungen beziehungsweise Bürgschaften.

Der zu übernehmende Handwerksbetrieb beschäftigt circa 30 Mitarbeiter.

Unser Berater hat die geschäftliche Entwicklung der letzten drei Jahre dargestellt. Es sollen hier keine Details genannt werden. Die Eigenkapitalquote betrug ca. 20 % im Durchschnitt.

Ein wesentlicher Bestandteil unseres Unternehmenskonzeptes war selbstverständlich der Nachweis der Kapitaldienstfähigkeit des übernehmenden Existenzgründers.

Im Konzept waren unter anderem enthalten enthalten:
- Bilanzstrukturanalysen der letzten 3 Jahre
- G + V Analyse der letzten drei Jahre
- Branchenvergleich
- Unternehmensbewertung
- Renta-und Liquiplanungen der ersten 3 Geschäftsjahre
- die Finanzierung

Unser Berater hat eine Finanzierungskombination aus folgenden Programmen gewählt:

- ERP-Kapital für Gründung und

- Gründerkredit Universell

Der erstgenannte Kredit hat eine Laufzeit von 15 Jahren, sieben tilgungsfreie Jahre, eine Zinsbindungsdauer von 10 Jahren und in den ersten Jahren einen Zinssatz unter einem Prozent.

Die Laufzeit des zweiten Kredites beträgt 20 Jahre, drei tilgungsfreie Anlaufjahre, Zinsbindungsdauer 10 Jahre, der Zinssatz betrug circa 3,5 %.

Beide Kredite sind mit Haftungsfreistellungen hinterlegt, das erleichterte den Kreditzugang, da das Kreditrisiko für den Kreditgeber um die Höhe der Haftungsfreistellung vermindert wurde.

Die Hausbank stimmte der Finanzierung zu und der Nachfolger ist bereits tätig.

Unternehmerkredit in der Betriebsmittelvariante

20. März 2012

Anfang des Kalenderjahres 2009 gründeten zwei Handelsvertreter eine GbR.

Beide waren somit keine klassischen Existenzgründer, da sie bereits selbstständig waren. Daher kam auch eine Finanzierung über Existenzgründungsmittel aus dem Bereich der Fördermittel nicht infrage. Gerade solch eine Finanzierung hätte damals jedoch den wesentlichen Vorteil möglicher Haftungsfreistellungen der Fördermitteldarlehen gehabt.

Beide Gesellschafter mussten jedoch in Modekollektionen finanzieren. Das haben sie aus eigenen Mitteln gemacht. Da diese nicht in ausreichender Form vorhanden waren, konnte das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren nur langsam wachsen.

Die Unternehmer stellten der Fördermittel Plus GmbH die Anfrage, neue Kollektionen von Herstellern zu finanzieren. Benötigt wurden ca. acht Kollektionen im Wert von jeweils ca. 20.000 €.

Diese Kollektionen sollten dann auf Modemessen im Herbst 2011 vorgestellt werden. Eine Absicherung der Kredite über persönliche Sicherheiten war nicht möglich.

Die Fördermittel Plus GmbH hat die Situation mit beiden Gesellschaftern analysiert und diskutiert.

Aufgrund belegbarer positiver Markteinschätzungen durch die Präsentation der neuen Kollektionen empfahl die Fördermittel Plus GmbH den Gesellschaftern das Fördermittel „Unternehmerkredit, Betriebsmittelvariante, mit einer zweijährigen Laufzeit. Die Besonderheiten dieser Variante ist die zweijährige Laufzeit als endgültiges Darlehen, das bedeutet für zwei Jahre Zinsen auf den Darlehensbetrag monatlich zahlen und die Darlehenssumme nach zwei Jahren komplett zurückzahlen.

Aufgrund der guten Markteinschätzung und schnell erzielbaren Umsätzen, war genau dieses Fördermittel die richtige Variante. Aufgrund der wirtschaftlichen Eckdaten haben wir der beantragen Hausbank einen Zinssatz von nominal 3,60 % (eff. 3,65 %) vorgeschlagen.

Bei der Erstellung des Businessplanes wurde dann ganz besonders auf die belegbare Umsatzentwicklung und damit verbunden auf gute Ertragsentwicklungen hingewiesen.

Bei der Präsentation bei der Hausbank zeigte sich eine zunächst positive Einschätzung. Neben der guten Beurteilung des Unternehmenskonzeptes wird sicherlich auch die 50 prozentige Haftungsfreistellung dieses Fördermittel zu einer Bewilligung des Fördermittelkredites führen.

Einsatz von Fördermittel wegen verschlechterter Auftragsstruktur

12. August 2011

Ein Unternehmen im Dienstleistungsbereich in Westdeutschland hat vor circa 10 Jahren gegründet. Geschäftsfelder sind unter anderem Logistik und Spedition.

Die ersten fünf Jahre nach der Gründung waren für das Unternehmen äußerst erfolgreich. Der Unternehmer hatte sich auf wenige, aber profitable Auftraggeber, konzentriert.

Aufgrund der sehr guten Gewinnsituation und des damit verbundenen vorzüglichen Cash-flows war der Unternehmer sogar in der Lage, ohne einen Kontokorrentkredit bei der Hausbank, auszukommen.

Im Zuge der Wirtschaftskrise verschlechterte sich die Gewinnsituation im Unternehmen.

Besonders erschwerend kam jedoch hinzu, dass bei einem Hauptauftraggeber sich die Personalsituation insofern änderte, als das der Leiter des Einkaufs wechselte. Das hatte die dramatische Folge, dass dieser neue Mitarbeiter ganz andere Ausschreibungen für das von uns zu beratende Unternehmen tätigte. Die Aufträge waren jetzt so kalkuliert, dass jeder Auftrag mit Verlust abgewickelt wurde.

Nach nach wenigen Monaten hat der Unternehmer reagiert und dem Auftraggeber gekündigt.
Folge war jedoch, dass sich nun wegen der angelaufenen Verluste die Liquidität extrem negativ veränderte. Selbst ein gewährter Kontokorrentkredit der Hausbank war nicht mehr ausreichend.

Unser Fördermittelexperte hat zum einen mit dem Unternehmer Schwachstellen in der Kalkulation gefunden und daraus einen entsprechenden Maßnahmenkatalog entwickelt. All das wurde in einem Businessplan zusammenfasst. Das Herzstück dieses Businessplanes war die Besorgung von Liquidität für das Unternehmen. Es wurde ein Fördermittelkredit von 80.000 € ausgewählt. Diese hat eine Laufzeit von fünf Jahren und das erste Jahr ist tilgungsfrei gestellt.

Entscheidend für die Bewilligung der Hausbank war der zusätzliche Fördermittelbaustein “Bürgschaft”.

Dies gab den entscheidenden Impuls für die Hausbank, den Fördermittelkredit zu beantragen.

Finanzierung einer Investition und Finden von Zuschüssen

30. März 2011

Ein Unternehmen im Maschinenbau beschäftigt insgesamt circa 50 Mitarbeiter. Das Geschäftsfeld ist die Herstellung von Sondermaschinen und Anlagen im allgemeinen Maschinen-und Stahlbau.
Das Unternehmen ist seit circa 40 Jahren auf dem deutschen Markt vertreten. Es wird nicht nur die Entwicklung und Fertigung komplexer Einzelteile, sondern auch der Zusammenbau einzelner Baugruppen bis hin zur Montage vollständiger Maschinen inklusive Inbetriebnahme beim Kunden vor Ort angeboten.

Die Umsatzerlöse der letzten drei Geschäftsjahre bewegen sich immer um circa 3.000.000 €. Die Betriebsergebnisse passen sich entsprechend an. Bilanzkennzahlen liegen über dem Branchendurchschnitt.

Es wird nun geplant, das bestehende Betriebsgebäude durch einen Hallenneubau zu erweitern. Die Investitionskosten hierfür liegen bei circa 600.000 €.

Um diesen Hallenneubau zu realisieren, soll eine Fremdfinanzierung unter Ausnutzung optimaler Fördermittel beantragt werden. Die Laufzeit wird 20 Jahre betragen.

Unser Fördermittelexperte hat eine optimale Finanzierung recherchiert. Obwohl der Standort des Unternehmens normalerweise aufgrund der von der EU als strukturschwach klassifizierten Gebiete keinen Zuschuss auf die Investitionen ermöglicht, erhält der Unternehmen aus einem regionalen Topf einen Zuschuss in Höhe von 60.000 €. Recherchiert wurde diese Möglichkeit durch die tagesaktuelle Fördermitteldatenbank der Fördermittel Plus GmbH.
Für die Fördermitteldarlehen beträgt der Zinssatz nominal 3,2 %, Laufzeit 20 Jahre, 10 Jahre Zinsfestschreibung.

Sollte es die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens zu lassen, bietet dieser Fördermittelkredit trotz der Zinsfestschreibung die jederzeitige Möglichkeit der Sondertilgung. Dieses war dem Unternehmer sehr wichtig.

Förderung von Investitionen – Zuschüsse

24. Februar 2011

Förderung von Investitionen in Bauvorhaben unter Einbezug nicht rückzahlbare Zuschüsse

In Dezember 2010 hat unser Fördermittelberater ein Vorhaben eines unserer Mandanten abgeschlossen.
Der Mandant betreibt ein Gewerbe im produzierenden Bereich in Deutschland. Geplant war der Neubau einer Tiefkühlhalle. Das Investitionsvorhaben hatte einen Umfang von 600.000 €. Eigenkapital konnte beziehungsweise wollte unser Mandant nicht einsetzen. Uns war die Aufgabe gestellt, eine optimale Finanzierung unter Einbezug öffentlicher Fördergelder zu gestalten.
Es ist gelungen, dem Mandanten einen Zuschuss in Höhe von 140.000 € zu versorgen. Selbst verständlich war die Freude über das geschenkte Geld riesengross. Voraussetzung für den Zuschuss war, dass der Standort sich in einem von der EU als strukturschwach eingestuften Gebiet bestand.
Ein kleiner Teil der verbleibenden Finanzierung wurde über ein Hausbankdarlehen realisiert und der weitaus größere Teil über den Unternehmerkredit, Investitionen. Aufgrund des fehlenden Eigenkapitals musste zusätzlich zur Absicherung des Kredites eine Bürgschaft besorgt werden. Diese Bürgschaft hat den Kredit ein klein wenig verteuert, aber war auch eine grundlegende Voraussetzung zur Finanzierung, da unser Mandant, wie bereits oben angesprochen, kein Eigenkapital eingesetzt hat.
Nachfolgend haben wir nun den Antrag beziehungsweise die Zusage der nicht rückzahlbaren Gelder beigefügt. Investitionsbank174

Besorgung von Liquidität in der erweiterten Existenzgründungsphase

17. Dezember 2010

Ein Unternehmer aus dem Rheinland hat vor circa 2,5 Jahren ein Unternehmen in der Metallverarbeitung gegründet. Damals wurde das Fördermittel  „Startgeld“ in Höhe von 50.000 € beantragt. Eine höhere Finanzierungssumme zu beantragen, war nicht möglich, da die Sicherheiten nicht ausreichend waren. Das Kreditinstitut stimmte einer Existenzgründung auch nur zu, weil das Startgeld eine 80 prozentige Haftungsfreistellung bietet.
Die Hausbank des Unternehmens gewährt dem Unternehmer zurzeit einen Kontokorrentkredit in Höhe von 45.000 €. Mittlerweile beträgt der Jahresumsatz circa 950.000 €. Ein weiteres Wachstum ist nicht möglich, da die Aufträge nicht vorfinanziert werden können und das Unternehmen schon jetzt in Liquiditätsengpässen ist.
Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung und der Ertragslage war es möglich ein Unternehmenskonzept mit einer solideren Fortführungs prognose zu entwickeln.
Ausgewählt wurde dazu der Mittelstandskredit der NRW Bank. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre mit einem tilgungsfreien Anlaufjahr. Der Kredit hat eine Auszahlung von 96 %, ein nominalen Zinssatz von 3,65 % und effektiv 5,15 %. Wegen der Auszahlung in Höhe von 96 % ist es dem Unternehmer möglich, Sondertilgungen zu leisten. Die Kredit höhe beträgt 60.000 €.
Als Sicherheiten genügten diesmal die Abtretung des Warenlagers und der Forderungen.

Wachstumsfinanzierung nach Existenzgründung

29. November 2010

Unser Klient ist in der Kleinserienfertigung der Polstermöbelherstellung tätig.
Der Unternehmer hat Anfang des Geschäftsjahres 2009 eine Existenzgründung durchgeführt, indem er ein bestehendes Unternehmen gekauft hat. Die Geschäftsräume sind zurzeit gepachtet und neben dem Inhaber sind zwei Facharbeiter und zwei teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter beschäftigt.
Sitz des Unternehmens ist in Nordrhein-Westfalen. Die Kunden, meistens Möbelhändler, verteilen sich deutschlandweit.
Seit seiner Gründung verzeichnet der Unternehmer ein starkes Umsatzwachstum. Daher muss der Fuhrpark erweitert werden, da die Möbel selbst ausgeliefert werden. Das bedeutet ein Investitionsvorhaben von ca. 30.000 €.
Durch diese Investition kommt es zu einer Optimierung der betrieblichen Transportaufwendungen, da dann mit einer Fahrt mehrere Kunden gleichzeitig angefahren werden können. Dies war bisher nicht möglich, da die vorhandenen Transportkapazitäten ungenügend waren.
Zusätzlich musste der starke Auftragszuwachs durch ein Betriebsmitteldarlehen finanziert werden.
Die Finanzierung erfolgte über öffentliche Fördergelder. Unser Fördermittelexperte wählte den KfW- Unternehmerkredit aus. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre mit einem tilgungsfreien Anlaufjahr.
Es erschien möglich, eine Finanzierung mit einem Nominalzinssatz von 3,85 % zu realisieren.
Selbstverständlich hat unser Experte die optimale Finanzierung über Fördermittel in das von ihm erstellte Unternehmenskonzept eingearbeitet und es gemeinsam mit dem Klienten seiner Hausbank vorgestellt.

Fördermittel zur Wachstumsfinanzierung und Auftragsvorfinanzierung

28. Oktober 2010

Ein Unternehmen aus Norddeutschland ist in der Branche, Herstellung und Vertrieb von Anlagen und sonstigen Leistungen, seit vielen Jahren selbstständig. Die Kunden kommen ausschließlich aus dem gewerblichen Bereich. Die Unternehmung wird in der Rechtsform der Einzelunternehmung geführt und beschäftigt 14,5 Mitarbeiter.
Das Einzugsgebiet ist deutschlandweit.

Das Unternehmen erhält Aufträge von den Kunden sehr kurzfristig und im Jahresverlauf gibt es starke saisonale Schwankungen.
Unser Klient stellte uns folgende Aufgaben:
die Hausbank stellt eine bestimmte Kontokorrentlinie zur Verfügung,  die jedoch häufig nicht ausreicht und auch saisonale Schwankungen nicht ausgleichen kann. Daher  benötigt der Kunde eine Fremdfinanzierung in Höhe von 45.000 €.

Wie haben Möglichkeiten recherchiert und unserem Klienten den KfW Unternehmerkredit, Betriebsmittelvariante, empfohlen. Die Laufzeit des Kredites beträgt fünf Jahre, das erste Jahr ist tilgungsfrei unser Kunde kann, falls er möchte, jederzeit Sondertilgungen vornehmen, da dieses Fördermittel eine 96-prozentige Auszahlung hat.
Der Nominalzinssatz wurde noch nicht genau festgelegt, er wird sich zwischen 3,8 und 4,3 % bewegen.

Unser Klient kann nun noch mehr Aufträge annehmen, da er zum einen nicht ständig an der Liquiditätsgrenze seines Kontokorrentkredites balanciert und zum anderen nicht ständig die Gefahr der Überziehung und damit eines ungedeckten Kontos vor Augen hat.

Wie Unternehmensführung bewegt sich somit wieder in einem ruhigen Fahrwasser.

Spedition und Logistikunternehmen aus Niedersachsen – Erweiterung des Gebäudes

08. Oktober 2010

Ein Speditions- und Logistikunternehmen aus Niedersachsen wollte trotz allgemein rückläufiger Aufträge und Preisentwicklung investieren. Aufgrund einer konstanten Entwicklung und langfristiger Verträge mit namhaften Kunden war es dem Unternehmen möglich, atypisch zu expandieren. Die vorhandenen Kapazitäten waren nicht mehr ausreichend, so dass man sich aufgrund der eingeplanten Ausbaureserven zu einer Erweiterung des Lagers entschloss…

Aufgabe des Beraters war es, eine Finanzierung mit Hilfe öffentlicher Fördermittel zu realisieren, da die zusätzlichen Vorteile dieser Finanzierungsformen – neben den bekannten Zinsverbilligungen – nötig waren. Neben einer 20 jährigen Laufzeit sind bis zu drei tilgungsfreie Anlaufjahre, optional eine genau so lange Zinsbindung und kostenfreie Sondertilgungsmöglichkeiten umsetzbar.

Auch eine Kombination mit einer Bürgschaft des Landes Niedersachsen war in diesem Fall notwendig, da aufgrund der Sicherheitsabschläge in der Bewertung der Immobilie eine Sicherheitenlücke entstanden wäre, die die gesamte Umsetzung unmöglich gemacht hätte.

Der Berater musste nun eine Finanzierung für die Erweiterung in Höhe von 500.000 € planen sowie einen zusätzlichen Betriebsmittelkredit in Höhe von 150.000 € realisieren, um die Anlaufkosten zu decken und die dauerhaft in Anspruch genommene Kontokorrentlinie zu entlasten.

Nach erfolgter Recherche wurde schnell deutlich, dass aufgrund der Lage in einem so genannten „GA-Fördergebiet“ ein nicht rückzahlbarer Zuschuss für die geplante Erweitungsinvestition möglich ist. Da das Unternehmen seinen Hauptumsatz (mehr als 50%) im Bereich der Logistik tätigt, war eine Zuschussbeantragung möglich. Nach Absprache des Beraters mit der lokalen Wirtschaftsförderung wurde ein Antrag über 15% der geplanten Baukosten beantragt und nach der üblichen Bearbeitungszeit auch bewilligt.

Dadurch ergab sich für das Unternehmen ein zusätzlicher Vorteil, da der Zuschuss direkt als Sondertilgung (die in dem beantragten Förderprogramm kostenlos ist) eingesetzt werden konnte und so der Gesamtkapitaldienst deutlich reduziert werden konnte.

Gemeinsam mit der Hausbank und dem zuständigen Fördermittelgeber (in unserem Fall der NBank) wurde die angestrebte Finanzierung mit Hilfe des vom Berater erstellten Businessplans umgesetzt. Auch die Beantragung einer Bürgschaft bei der angeschlossenen „Niedersächsischen Bürgschaftsbank“ durch die Hausbank lief im vorliegenden Fall reibungslos und durch die Transparenz zwischen Hausbank, NBank, Bürgschaftsbank und Wirtschaftsförderung äußerst flexibel und unbürokratisch.
Dem Unternehmen wurde so die Möglichkeit gegeben, das angestrebte Wachstum und die optimierten Abläufe in der Erweiterung des Lagers umzusetzen.
Der Kunde verfügt heute über optimale Lagermöglichkeiten und seine kurzfristigen Zinsaufwendungen haben sich aufgrund der zusätzlichen Betriebsmittelfinanzierung deutlich reduziert.