Maschinenbauer/Vertriebsunternehmen aus NRW
Kauf eines Grundstücks, Neubau eines Firmengebäudes
Ein Unternehmen im Bereich Sondermaschinenbau und Zerspanungstechnik aus dem europäischen Ausland unterhält ein eigenständiges deutsches Vertriebsunternehmen. Dieses Unternehmen plant den Neubau eines Firmengebäudes, das mit neuen Verwaltungsräumen dem gesteigerten Platzbedarf für die geplanten Neueinstellungen und einer perspektivischen Ausbaureserve plant.
Aufgabe des Beraters war es zunächst den geplanten neuen Standort nach finanzierungs-unterstützenden Zuschüssen („Geschenkten Geldern“) hin zu untersuchen. Der Berater der Fördermittel Plus GmbH recherchierte unverzügliche ein entsprechendes Förderprogramm des Landes NRW, der einen Neubau und die gleichzeitige Einstellung von Mitarbeitern in dieser Stadt mit Zuschüssen von bis zu 35% unterstützt. Diese Mittel werden einmalig nach entsprechender Belegung durch den Kunden ausgereicht. Nach einem ersten persönlichen Gespräch vom Kunden und dem Berater bei der vergebenden Stelle war klar, dass das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden sollte.
So wurde vereinbart, dass der Berater der Fördermittel Plus GmbH nicht nur diese Zuschüsse beantragen sollte, sondern auch die Nutzung von Fördermitteln für die Finanzierung des Restbetrags realisiert werden sollte.
Zu Beginn der Beratung wurde mit der Antragstellung des Zuschusses begonnen. Gleichzeitig wurde ein umfangreicher Businessplan vom Berater erstellt, der u. a. auch ein Rating des Unternehmens enthielt. So wurde klar, welche Konditionen für die gewünschten Darlehen realistisch sind und man so offensiv in die Bankgespräche gehen kann.
Von Seiten des Beraters wurde ein Finanzierungsmix angestrebt, der auch schlussendlich so mit der begleitenden Bank umgesetzt wurde. Dieser Mix besteht aus dem schon genannten Zuschuss – in diesem Fall 100.000 € – und der Aufteilung der Restsumme in Höhe von 600.000 € in zwei Darlehensformen. Ein Darlehen der NRW-Bank in Höhe von 500.000 € mit einer Laufzeit von 20 Jahren, einer Zinsbindung von 10 Jahren und 2 kostenfreien, tilgungsfreien Anlaufjahren, um nach der Errichtung des Neubaus noch genug Zeit – ohne Tilgungsdruck – zu haben, um einen reibungslosen Geschäftsablauf zu ermöglichen. Entscheidend bei diesem Darlehen ist die Zinssubventionierung durch die öffentliche Hand, so dass für unseren Kunden ein Zinssatz von 2,2% realisiert werden konnte. Der letzte Baustein stellte ein Hausbankdarlehen mit optionalen, uneingeschränkten und kostenlosen Sondertilgungsrecht für die restlichen 100.000 € dar. Hier konnte ein Zinssatz von 2,4% bei einer Laufzeit von 10 Jahren vom Berater vereinbart werden.
Um diese sehr guten Konditionen für den Kunden auszuhandeln setzte der Berater auf eine „mehrgleisige“ Strategie und empfahl, Gespräche mit mehreren Banken zu führen. So konnten die Angebote der Banken verglichen werden und es stellte sich schnell heraus, dass es deutliche Unterschiede in den Angeboten gab, so dass die entscheidenden Gespräche mit der „besten“ Bank – begleitet durch den Berater der Fördermittel Plus GmbH – geführt werden konnten und auch schnell zum Abschluss gebracht wurden.
Mittlerweile ist der erste Spatenstich auf dem neuen Grundstück gemacht und die ersten Mitarbeiter wurden bereits eingestellt.